SENIORENFITNESS

Die Muskel- und Herzleistungsfähigkeit nimmt mit zunehmenden Alter ab. Zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr ist ein Rückgang der muskulären Kraft um ca. 30 % zu verzeichnen. Auch die maximale Herzfrequenz sinkt um ungefähr 6 bis 10 Schläge/Min alle 10 Jahre. In der Wissenschaft besteht ein wachsender Konsens darüber, dass der Rückgang der Leistungsfähigkeit in Zusammenhang mit der sinkenden körperlichen Aktivität steht.

Ein Großteil des Kraftverlustes scheint durch eine selektive Atrophie von Muskelfasern des Typs II (für schnelle Bewegungsabläufe) verursacht zu werden. Dies wiederum scheint in Zusammenhang mit dem steigenden Sturzrisiko und den damit verbundenen Verletzungen zu stehen, da ein Gleichgewichtsausgleich oft eines schnellen Reagierens bedarf.

Einer der einzigartigen Vorteile der HUR-Geräte ist die Möglichkeit, schnelle Bewegungsabläufe sicher durchzuführen, um Muskelfasern des Typs II gezielt zu kräftigen. Dies wird durch den Natural Transmission (Link auf diese Seite!!!) Widerstandsmechanismus und das Nichtvorhandensein des Trägheitsmomentes ermöglicht.

Obwohl der Trainingseffekt für jung und alt gleich ist, sollte doch betont werden, dass viele Risikofaktoren und Erkrankungen mit höherem Alter verstärkt auftreten. Deshalb ist ein sorgfältiges Vorabprüfen der Gesundheit und Fitness älterer Trainierender besonders wichtig, bevor mit dem Training begonnen werden kann. Dies umfasst vor allem ein allumfassendes medizinisches Gutachten sowie die sorgfältige Auswahl von geeigneten Trainingsgeräten. Die Amerikanische Hochschule für Sportmedizin empfiehlt außerdem, dem Konditionstraining ein Kraft- und Balancetraining anzuschließen, was heutzutage (leider) oft in umgekehrter Reihenfolge geschieht.